Würzburger FV U17 : SpVgg Greuther Fürth

Nach dem vergangenen Unentschieden im Derby und einer überzeugenden Mannschaftsleistung gingen die Mannen von Trainer Giuseppe Livadoti mit einigen Erwartungen in das Spiel gegen den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter.

Das Spiel begann ausgeglichen, die Gäste versuchten sich durch das Mittelfeld zu kombinieren und verlagerten Ihren Angriffsbemühungen hauptsächlich auf die Flügel. Der WFV versuchte über Ballgewinne schnell nach vorne zu kommen und hatte gerade in den ersten 20 Minuten einige gut Momente, wo ab und an der letzte Ball zu hastig gespielt wurde. In der 21. Spielminute wurde ein schneller Angriff über die linke Seite über Ali Haidari vorgetragen, dessen Flanke Luc Volmer aus vollem Lauf aufs Tor brachte, der Ball wurde abgewehrt und Simon Schäffer setzte den Ball wuchtig aus 8 Metern Millimeter neben das Tor. So kommt es wie es meistens kommt, dass Kleeblatt kombinierte sich auf der rechten Seite gefällig durch, kam mit etwas Glück zum Abschluss und Mario Plott konnte in der 26. Spielminute das 0:1 erzielen. Die Jungs aus der Mainau schüttelnden sich kurz und versuchten sofort den Ausgleich zu erzielen. So gab es in der 29. Spielminute einen Eckball, der von den Gästen abgefangen wurde und dann mit einem blitzsauberen Konter mit einem 0:2 durch Lukas Kuschka abgeschlossen werden konnte – ein hervorragender Spielzug der Fürther Mannschaft. So ging es dann auch in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchten die Blauen den Anschlußtreffer zu erzielen. Es wurde zwar gefällig bis an den Strafraum der Gäste gespielt, es konnten aber Anfangs keine klaren Möglichkeiten kreiert werden. Der Druck auf die Fürther nahm zu – zwei sehr gefährlich geschossene Freistöße durch Simon Schäffer brachten endgültig ein eindeutiges Chancenübergewicht für die Heimelf. Doch in dieser Drangphase des WFV Nachwuchses fiel das dritte Tor der Gäste. Sehr glücklich und eigentlich nicht fassbar – aber letztendlich stand es in der 59. Spielminute 0:3 für die Gäste. Die Nickligkeiten nahmen auf beide Seiten zu – gelbe Karten und fünf Minuten Zeitstrafen waren die Folge – eine für einen Profiverein nicht würdig agierende Trainerbank und schon hatte man eine ganze Portion Hektik in der Partie. Der WFV versuchte nun alles um den Anschlusstreffer zu erzielen, welcher dann auch durch eine feine Eigenleistung von Simon Schäffer in der 74. Spielminute gelang.

Trotz der größten Bemühungen blieb es aber dann zum Schluss beim 1:3.

Eine Niederlage die so hätte nicht sein müssen  -, war es fehlende Cleverness, war es der teilweise fehlende letzte Pass, auf alle Fälle war es nicht die Überlegenheit der Gäste und das macht diese Niederlage noch bitterer und eigentlich vermeidbar. Nächste Woche, nächstes Spiel – nächste Chance, drei Punkte zu holen, auf geht’s WFV!!!

 

 

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