Würzburger FV U17 : FC Schweinfurt 05 II 4:2

Am Faschingsanfang traf die U 17 des WFV auf die zweite Mannschaft der Schnüdel. Die Blauen wollten nach der Niederlage letzte Woche bei Quelle Fürth liefern und sie lieferten auch.

Von Beginn an übernahm die Heimmannschaft das Spiel in die Hand und setzte die Schweinfurter unter Druck. Es waren keine 120 Sekunden gespielt, da vollstreckte der Spielführer der Mainauer Jungs, Simon Schäffer, sicher einen Handelfmeter zum 1:0. Chancen um Chancen folgten in den nachfolgenden Spielminuten, bis ein weiterer Elfmeterpfiff die Angriffswellen unterbrach. Ein Pfiff der aber diesmal auf der anderen Seite erfolgte, Foulelfmeter für Schweinfurt, Anlauf – Schuss – und Moritz Becker tauchte in die richtige Ecke und konnte den Elfer an den Pfosten lenken, der Nachschuss ging unter Bedrängnis drüber und so stand es immer noch 1:0 für die Blauen. Die Jungs von Giuseppe Livadoti kannte aber weiterhin nur eine Richtung, nach vorne. Wiederum hätte sich Schweinfurt nicht über das eine oder andere Gegentor beschweren dürfen – was war aber das Ende vom Lied? Eeine Ecke konnte trotz der klaren Möglichkeit nicht von der Heimmannschaft geklärt werden und Kai Halbig staubte zum unverdienten Ausgleich ab. Anstoß, Rückpass, Doppelpass im Mittelfeld, ein kluger Pass von Simon Schäffer in die Schnittstelle der Schweinfurter Abwehr und Ali Haidari läßt sich die Chance alleine vor dem Torhüter nicht entgegen und schiebt überlegt eine Minute nach dem Ausgleich am Torwart der Schweinfurter zum 2:1 ein. Durchschnaufen – Fehlanzeige, die Blauen hielten das Tempo hoch und kamen keine 10 Minuten später nach einen Eckball und dem überlegten Abschluss, wiederum durch Ali Haidari, zum 3:1. Pause, nun konnte durchgeschnauft werden.

Die zweite Halbzeit fing an und ging auch so weiter wie die erste Halbzeit endete. Der WFV machte Tempo und brachte die Schweinfurter Defensive ein ums andere Mal ins Schwimmen. Kritikpunkt aber wieder mal, teilweise wurde fahrlässig mit den Chancen bzw. mit dem letzten Pass umgegangen. So läuft es halt manchmal gegen die haushoch überlegene Heimmannschaft, ein langer Ball der Schweinfurter, konnte durch ein klares Foulspiel, welches nicht geahndet wurde, in den Reihen der Schweinfurter gehalten werden. Ein Pass in den Strafraum, eine sehr guter und fairer Ballgewinn der Würzburger, eine Aufführung des sterbenden Schwans des Schweinfurters und ein Schiedsrichter, der in der Phase des Spiels irgendwie seine Linie aus der ersten Halbzeit in der Kabine gelassen hatte. Ein sehr verzögerter Elferpfiff, jeder dachte erst an eine gelbe Karte wegen Schauspiels, doch dann das Zeichen auf den Elfmeterpunkt – Unmutsäußerungen der Heimmannschaft – Anlauf, Schuss und der Anschlusstreffer in 50. Spielminute durch Noah Döll. Wer nun dachte, der WFV verliert seine Linie, weit gefehlt, diese wurde nicht in der Kabine vergessen, sondern es wurde trotzdem weiterhin nach vorne gespielt. Immer wieder wurde gut durchs Mittelfeld kombiniert, aber irgendwie wollte das 4:2 nicht fallen – bis zu 60. Spielminute, als ein weiter Ball auf Johannes Wolz von diesem klasse in den Lauf von Kidus Habte verlängert wurde und dieser eiskalt den Torwart der Gäste zum 4:2 tunnelte. Was danach kam war kontrollierte Offensive der Blauen. Torchancen waren aber trotzdem noch in Fülle für ein 5. oder gar 6. Tor gegeben. Nun versuchten die Schweinfurter mit überharten Einsatz die spielerische Überlegenheit der Heimmannschaft zu unterbinden, was aber nicht gelang. Schlusspfiff und Freude bei der Heimelf.

Ein Spiel auf ein Tor – incl. der zwei Elfmeter verzeichneten die Schweinfurter keine 5 Torschüsse. Der WFV dagegen hatte eine Torschussquote von weit über 15 Versuchen, was die 4 erzielten Tore eigentlich nicht wiederspiegeln. Ein hochverdienter Sieg – ein gutes Spiel, eine sehr gute Reaktion zu letzter Woche, somit kann man positiv an die nächsten Aufgaben gehen.

 

 

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fünf × zwei =