Würzburger FV U17 : Eintracht Bamberg

Am 4. Spieltag empfingen die U 17 Jungs vom WFV die  Eintracht aus Bamberg. Für die Jungs von Trainer Giuseppe Livadoti galt es an den  guten Saisonstart anzuknüpfen.

Von Anfang an zogen sich die Gäste mit 10 wenn nicht sogar mit 11 Mann in die eigene Hälfte zurück und versuchten über Konter zum Erfolg zu kommen. Es entwickelte sich dadurch ein zähes und nicht sehr schwungvolles Spiel. Bamberg kam in den ersten 20 Minuten sporadisch durch Kontermöglichkeiten vor das Tor der Heimelf, war aber nie zwingend sondern nur leidlich gefährlich. Die Blauen aus der Mainau wirkten behäbig und kamen nicht mit ihren Passstafetten durch das eng gestaffelte Mittelfeld der Gäste. Es konnten keine nennenswerte Torchancen erspielt werden. Die Standards wurden zu ungenau in die Mitte geschlagen und somit ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabine. Einzige Aufreger waren die zwei elfmeterreifen Spielsituationen, bei denen der nicht immer sehr glücklich wirkende Schiedsrichter zumindest einmal auf Strafstoß für den WFV hätte entscheiden müssen.

Die zweite Hälfte war noch keine zwei Minuten alt, als es einen Freistoß für Bamberg aus dem Halbfeld gab. Der Ball wurde lang in den Strafraum geschlagen, und sollte eine sichere Beute des WFV Torhüters werden. Leider rutschte dieser weg und so kam der Spieler Tarius Mann der Gäste mit dem Kopf an den Ball und es stand aus dem nichts 0:1.

Wütende Angriffsversuche der Heimelf waren die Folge. Immer wieder blieb man aber mit dem letzten Paß in der dichtgestaffelten Abwehr der Bamberger hängen. So verging Minute um Minute, richtige Großchancen kamen aber, bis auf einen Torabschluss aus 8 Meter von Kidus Habte für die Heimelf nicht zustande. Trainer Livadoti versuchte nun durch seine letzten Wechsel, samt Taktikumstellung das Ruder noch herum zu reißen. Ein Flanke nach der anderen flog in den Strafraum der Gäste, die aber mit Geschick und manchmal auch Glück die Führung halten konnten. Kurz vor Abpfiff setzte Janis Vierneisel zu einem Solo in die Schnittstelle der Gästeabwehr an und konnte nur durch ein massives Stoßen in den Rücken zwei Meter im Strafraum gestoppt werden. Alle, selbst die Bamberger Spieler verharrten einen Moment, und warteten auf den Schiedsrichterpfiff, dieser blieb aber, zur Verwunderung aller, aus. Warum, das wird der Mann in Schwarz vermutlich mit ins Grab nehmen. Und so kam es, daß eine nicht überzeugende Leistung der Heimelf, clevere Gäste und das fehlende Glück zu der ersten Saisonniederlage für die Blauen beitrug. Kein Beinbruch, aber ärgerlich, da ein solches Spiel in der Regel 0:0 ausgeht und jeder mehr oder weniger zufrieden ist.

Nun gilt es den Mund abzuwischen und sich auf das Derby nächste Woche vorzubereiten – hinfallen kann jeder mal und ist auch nicht schlimm, kämpfen bedeutet aufzustehen, und das werden die Jungs um Trainer Giuseppe Livadoti zu 100 % machen.

 

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