U15 Würzburger Kickers – U14 Würzburger FV

Das Stadtderby der U15 Junioren der Kickers und der U14 des Würzburger FV in der Bezirksoberliga,

fand am letzten Samstag am Dallenberg statt. Eine Partie in der zuvor viel gesprochen wurde,

viele WFV Akteure, die zuvor von Außendarsteller mit Worten wie „Ihr bekommt eh zweistellig“

provoziert wurden, konnten gegen den haushohen Favoriten mehr als ein Wörtchen mitreden.

Die Blauen begannen etwas nervös, so konnten die Roten nach zwei Minuten zur ersten Chance kommen.

Mit der Zeit gewann man mehr an Selbstvertrauen und versuchte nach geschicktem Verteidigen, auch in

der Offensive für Nadelstiche zu sorgen. Dies gelang den Zellerauen sehr gut, auch weil die Kickers-Abwehr

sich schwer tat Mühlig und Dikmen unter Kontrolle zu bekommen. Nach guten Aktionen in der Offensive,

musste man in der 20. Minute, nach einem Eckeball, das 1:0 für die Kickers hinnehmen. Kurze Zeit später,

hatte erneut der auffällige Dikmen den Ausgleich auf den Fuß, doch der riesige Kickers Keeper konnte dessen

Schuss parieren. Somit ging es mit der 1:0 Führung der Kickers in die Pause.

 

Nach der Halbzeit ging es genauso weiter, die Blauen verteidigten geschickt und starteten sofort gefährliche Konter ein,

der letzte Pass war leider des Öfteren ungenau, so dass die Roten wiederum mit Druck auf das WFV-Gehäuse zulaufen konnten.

In der 41. Minute dann das 2:0 für die Kickers, erneut nach einem Eckball den die Blauen wieder mal nicht klären konnten,

stand der kleine, Ex-WFV Spieler, Wolf goldrichtig und netzte mit der Hacke ein. Nur vier Minuten später, nach einem

Ballverlust auf der Außenbahn, ließ sich einer der Innenverteidiger der Blauen aus der Kette locken und machte somit

den Raum für die Roten auf, diese bedankten sich mit einem einfachen Doppelpass den, erneut ein Ex-Blauer, Vasilev

gekonnt einnetzte. Kurz vor Schluss konnten sich aber auch die Blauen für ihre Mühe belohnen, so machte Mühlig alles alleine.

Erst eroberte er stark den Ball vom Innenverteidiger, eher er im eins gegen eins den Kickers Keeper keine Chance ließ.

Das „ungleichmäßige“ Derby endete mit 3:1 für die Jahrgangsälteren der Roten.

 

WFV-Trainer Livadoti nach dem Spiel: „Wir wollten den Favoriten ärgern und dies haben wir definitiv geschafft, mit ein

wenig Glück holst du da auch einen Punkt. Ich hatte sie stärker erwartet, deswegen ist es im nachhinein ein wenig ärgerlich.

Uns hat in verschiedenen Situationen einfach die Cleverness gefehlt. Aber ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft trotzdem sehr zufrieden!“

Zu den Sticheleien den WFV-Spielern im Vorfeld gegenüber, sagt er: “ Über das Niveau so manch Erwachsener Menschen braucht man

sich leider nicht mehr wundern. Aber das ist nicht meine Baustelle. Ich kann nur sagen, dass ich niemand habe lachen

sehen nach dem Spiel. Vielleicht weil wir nur drei Gegentore bekommen haben und keine 10….“ – lächelte Livadoti die Niederlage

weg.

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achtzehn − neun =