Kreisligaqualifikation der U17/3

U17/3 verpasst nur knapp den Aufstieg in die Kreisliga

WFV U17/3 : Bayern Kitzingen 2:1

Da klar war, dass es im Rückspiel auswärts bei den Bayern aus Kitzingen schwer werden würde galt es im Heimspiel vorzulegen und wenn möglich „zu Null“ zu spielen. Gegen den physisch stärkeren Gegner kamen die WFVler zunächst besser aus den Starlöchern und markierten bereits nach 11 Minuten den Führungstreffer nach einem langen Ball, den Niko Freudenberger einlaufend in die Box geschickt über den Bayernkeeper lupfte. Doch die Führung hielt nicht lange. Kitzingen machte sofort Druck und nutzte eine Lücke im Zentrum. Durch einen Steilpass tauchte der gegnerische Stürmer frei vorm Heimtorhüter auf und lies ihm keine Chance, in dem er den Ball an ihm vorbeischob. Mit dem 1:1 ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit machten die Kitzinger mächtig Druck, doch die Blauen blieben mit Kontern weiterhin brandgefährlich. Die langen Bälle auf Ruduwan Seidu, der mit seiner Schnelligkeit alle Abwehrspieler stehen lies, stellte die Kitzinger vor große Probleme. Bereits 9 Minuten nach der Pause nutzen die Zellerauer dann einen dieser Konter und „Rudi“ vollendete seinen Sprint mit dem 2:1. So ging es weiter. Kitzingen machte das Spiel, der WFV konterte. Konnte die Angriffe allerdings nicht mehr nutzen um auf 3:1 zu erhöhen, was für eine bessere Ausgangsbasis für das Rückspiel gesorgt hätte.

Bayern Kitzingen : WFV U17/3 3:1

Für den WFV war es in diesem Spiel wichtig solange wie möglich ein Gegentor zu verhindern, um den Gegner müde zu spielen. Taktisch war die Spielausrichtung wie im Hinspiel auch auf Konter ausgerichtet. Das Konzept ging voll auf. Kitzingen machte enormen Druck. Hatte auch zahlreiche Chancen. Doch der Torwart vom FV Julien Fersch war an diesem Tag glänzend aufgelegt und hielt alles was auf den Kasten kam. In der 19. Minute nutzte dann Michail Gkourtziet einen der Konter. Nach einer glänzenden Einzelleistung schloss er mit einer Bogenlampe aus der Drehung aus 20 Metern über den Bayerntorhüter hinweg ab. Dieser war zwar mit den Fingerspitzen noch dran, doch der Ball senkte sich hinter ihm ins Tor. Kitzingen erhöhte nun den Druck, kam aber aus dem Spiel heraus nicht zu klaren Torchancen. Erst nach einen Fehler der Blauen bei einer Ecke (26.), in dem sich der Abwehrspieler am kurzen Pfosten wegdrehte und der Torwart dadurch irritiert wurde, war es ein leichtes für den einlaufenden Kitzinger Stürmer den Ball über die Linie zu drücken. Mit 1:1 wie im Hinspiel auch ging es in die Halbzeit.

Es war klar, dass Kitzingen nach der Halbzeit richtig aufdrehen würde. Sie blieben aber trotz aller Offensive in der Abwehr diszipliniert und ließen den Blauen kaum Torchancen nach ihren Konterversuchen. Lediglich einmal kam Michail Gkourtziet nach einem Abpraller frei zum Schuss. Diesen parierte der Torhüter der Bayern allerdings glänzend. Sonst wäre das Spiel für die Heimelf wahrscheinlich gelaufen gewesen. Für die Blauen war es dann umso schlimmer, dass im Gegenzug das Leder nach einem mißglückten Abwehrversuch per Kopf vor den Füssen des Kitzinger Stürmer landetet, der nur noch einschieben musste (52.). Zu diesem Zeitpunkt hätte bei Abpfiff das Elfmeterschiessen über den Aufstieg entschieden.

Doch für die Jungs aus der Zellerau kam es noch schlimmer. Beim einem Freistoß aus dem Halbfeld fehlte im Strafraum die Zuordnung. Der hoch gewachsene Abwehrspieler schlich sich an den langen Pfosten und mußte nach passgenauer Flanke nur noch unhaltbar für den Torhüter einnicken. Die Würzburger kamen danach zu keiner nennenswerten Chance mehr und alle Aufstiegsträume waren dahin. Der Mannschaft kann man insgesamt keinen Vorwurf machen. Für die physisch stärkeren Kitzinger waren die Zellerauer eine ziemlich harte Nuss. Damit hatten sie im Vorfeld wohl nicht gerechnet.

 

Leave a Reply

zehn + eins =