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23.11.2010
Spielsysteme verinnerlichen sich

Auch das letzte Vorrundenspiel vor heimischem Publikum konnte die U16 nicht siegreich beenden.

Dachte man doch zu Anfang, dass es nach Umstellungen in der Hintermannschaft an diesen typischen Novembertag etwas besser beginnen möge, so tat es dies auch bis zum Seitenwechsel. Die beiden Viererketten standen an diesem Tage gut und hielten auch den erforderlichen Abstand sowohl in der Defensive als auch im Vorwärtsgang nach Ballgewinn. Einsatz und Wille waren gegeben. Der FV gewährte dem Gegner kaum Zeit zur Ballannahme und wenig Raum, um einen kontrollierten Ball in den eigenen Reihen zu halten. Selbst versuchte man über ein Kurzpassspiel das Mittelfeld zu durchqueren, ohne Eigensinn den besser postieren Mitspieler einzubeziehen. Alleine vor dem Tor stehend verzog Ersan Kasikcioglo. Kurze Zeit später nahm sich der über eine ausgezeichnete Schusstechnik verfügende Yusuf Gürler aus ca. 17 Metern ein Herz und verfehlte um wenige Zentimeter die Führung - so aber prallte der Ball in das Spielfeld zurück. Eine Situation der Tückelhäuser konnte vom herauseilenden Torwart Meier geklärt werden. Eine von rechts über die Abwehr der Goßmannsdorfer/Tückelhäuser geschlagene Flanke landete dann doch beim an der Ecke des 5-Meter-Raums stehenden Gürler, welcher überlegt ins lange Eck einschob. Nun verlagerte man sich mehr und mehr in  des Gegners Spielhälfte. Ralf Zehnter startete einen erfolgversprechenden Sololauf  nd war nur durch ein Foulspiel aus dem Lauf zu bringen. Dies hatte einen Strafstoß zur Folge, den Marcel Böhm gewohnt sicher verwandeln konnte. Es stand 2:0 eine Minute vor dem Pausentee.

Im Anflug von Siegesgewissheit vernachläsigte man nun die Defensive nach Ballverlusten und es kam wie es dann eben so ist: in der Deckungsarbeit nicht konsequent genug konnte der Gegner den Ball nach innen zum freistehenden Mitspieler passen, der den Anschluss erzielen konnte. Und so hatten die Gastgeber nur scheinbar die Partie im Griff: völlig überhastet, obwohl in Ballbesitz und einen Freistoß ausführend, praktizierte man einen Fehlpass vor des Gegners Füße, dieser nahm das Gastgeschenk dankend an und hatte nur noch den verdutzten Torwart zu überwinden - welches im auch keine sonderlichen Mühen mehr bereitete: 2:2.  Der Sieg wäre dennoch möglich gewesen da Yannis Yunis alleine auf den Torwart zulief, diesen auch überköpfte, durch einen Schlag ins Gesicht durch den Torwart im Strafraum aber an der Verfolgung des Balles gehindert wurde und zu Boden ging. Der Referee meinte, der Torsteher wollte doch zum Ball.

Fazit der Vorrunde ist nun mehr Ruhe bewahren nach Führungen und sich an das Spiel der Gegner mit den raumgreifenden Abschlägen gewöhnen, nicht aber übernehmen zu wollen, da es für die Zukunft sicher nicht das Spielsystem sein wird welches erforderlich ist um höherklassigen Fußball zu spielen.

Dirk Tobaben       

 
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