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28.01.2010
WFV spielt am Wochenende auch Futsal-Bezirksmeisterschaft

Bei der Bezirksmeisterschaft am Sonntag in der Höchberger Mainlandhalle versucht der WFV auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Die ganze Bandbreite des Hallenfußballs erlebt der WFV an diesem Wochenende: die Alten Herren richten am Freitag und Samstag die Stadtmeisterschaften in der s.Oliver-Arena aus, die erste Mannschaft tritt am Samstag zur Bayerischen Meisterschaft in Erlangen an und die zweite Mannschaft nimmt erstmals an der jetzt schon 3. Futsal-Bezirksmeisterschaft teil.

Es war schon eine kleine Überraschung dass sich seinerzeit vor Weihnachten ein Team aus zweiter Mannschaft und Jugendspielern beim Vorturnier des Kreises Würzburg für die Bezirksmeisterschaft qualifiziert hat. Dass diese ausgerechnet an diesem Wochenende stattfindet passt ins diesjährige Bild beim WFV: man versucht, bei allen Turnieren einen guten Eindruck zu hinterlassen, mit diesen finalen Qualifikationen für die Bayerische (Fußball) und den Bezirk (Futsal) ist das auch eindrucksvoll gelungen. Angesichts der momentan schwierigen Trainingsbedingungen im Freien ist das sogar noch eine gewisse Ablenkung. Dem Sieger der Bezirksmeisterschaft winkt eine Woche später auch noch die Bayerische Meisterschaft, doch daran verschwendet beim WFV momentan keiner einen Gedanken.

Los geht es am Sonntag in der Mainlandhalle für das Team von Christian Breunig um 10.45 Uhr gegen den FC Augsfeld. Die weiteren Vorrundenspiele sind gegen den FC Bürgstadt (12.15 Uhr), Viktoria Mömlingen (13.45 Uhr) und wie vor einer Woche beim Bezirksfinale im klassischen Fußball die Sportfreunde Herbstadt (15.15 Uhr).  Im Anschluss finden die Halbfinal-Spiele statt (ab 15.45 Uhr), das Finale wird um 16.50 Uhr angepfiffen.

Futsal ist eine Abwandlung des klassischen (Hallen-)Fußballs, bei dem grob gesagt jeglicher Körperkontakt zum Gegner untersagt wird und bei mehreren Mannschaftsfouls auch ein Zehnmeter zugesprochen wird, der Ball immer nur wenige Sekunden bei "Einschüssen" oder Freistößen liegen bleiben darf und die Kugel selbst deutlich schwerer als beim reinen Hallenfußball ist - also betont am Boden gehalten werden soll. Ob dies abschließend für den Zuschauer wie erhofft attraktiver ist, mag jeder selbst beurteilen. Gelegenheit dazu hätte man am Sonntag in der Mainlandhalle, für Zellerauer nur ein Katzensprung entfernt.

Reinhard Peter

Letzte Aktualisierung ( 28.01.2010 )
 
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