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Pokal-Aus für den WFV | 07.09.2011 | Pokal-Aus für den WFV |
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Der Würzburger FV gibt beim 0:2 gegen Großbardorf ein besorgniserregendes Bild ab. In nur 19 Tagen hat sich der kleine unterfränkische Fußball-Kosmos gedreht – und plötzlich scheint beim Bayernligisten TSV Großbardorf wieder angenehm die wohl wärmende Sonne, während in der Zellerau beim Würzburger FV ganz, ganz dicke Wolken aufziehen: Hatten die Kicker von der Mainaustraße vor noch nicht einmal ganz drei Wochen das Bayernliga-Derby mit 4:2 für sich entschieden, so setzte sich der TSV aus Großbardorf am gestrigen Mittwochabend in der zweiten Runde des bayerischen Toto-Pokalwettbewerbs hochverdient mit 2:0 (1:0) durch und wartet nun gespannt auf den 20. September, wenn die Partien des am 3. Oktober stattfindenden Achtelfinals im schwäbischen Neugablonz ausgelost werden. Auch im Liga-Alltag läuft es im Grabfeld deutlich besser, der WFV indes geht nach zuletzt zwei Bayernliga-Niederlagen in Serie verdammt schweren Zeiten entgegen – zu allem Überfluss kommt am Samstag auch noch Tabellenführer Rosenheim in die Stadt (15 Uhr). Obacht – denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Schützlinge von Trainer Michael Hochrein endgültig den Anschluss an die Tabellenregion verlieren, die am Ende der Saison für die direkte Regionalliga-Qualifikation reichen. In Großbardorf gibt's diese Sorgen – derzeit zumindest – nicht. Es war vor allem vor der Pause ein dröger Auftritt der Gastgeber, die keine einzige (!) Chance zustande brachten, dafür Fehlpässe produzierten wie Tagelöhner am Fließband. Fleißig im positiven Sinne zeigte sich dagegen der TSV Großbardorf, der schon nach einer Minute Pech hatte, als die Kugel an die Latte knallte und auch der Nachschuss den Weg nicht über die Würzburger Torlinie fand. Während der WFV erhebliche Mängel offenbarte und ein ordentlicher Spielaufbau quasi nicht stattfand, agierten die Gäste munter weiter und hatten durch Ex-WFV'ler Bastian Götzfried nach 15 Minuten die nächste Möglichkeit – der Ball flog am langen Eck vorbei. Nur acht Minuten später war Björn Schönwiesner alleine vor FV-Keeper Sebastian Lechner aufgetaucht, konnte sich die Ecke aussuchen, zielte aber daneben. Besser machte er es vier Minuten später, als Schönwiesner die Kugel aus der Mitteldistanz im Kasten unterbrachte – Keeper Lechner sah dabei nicht gerade gut aus. „Wir waren schlicht zu fahrlässig im Abschluss und hätten den Sack viel früher zumachen müssen. Mit dieser dünnen Führung haben wir den WFV im Spiel gehalten“, sagte TSV-Coach Hansjürgen Ragati. Hochrein sieht akuten Redebedarf 20 Minuten nach dem Seitentausch – der WFV agierte nun etwas beherzter – gab's die erste Chance im Ansatz für die Gastgeber: Marcello Astas Kopfball aber strich über die Latte und kurz darauf verpasste Pascal Kamolz den Ausgleich. Es wäre zu viel des Guten gewesen. Dafür, dass die Kräfteverhältnisse wieder zurechtgerückt wurden, sorgte schließlich Großbardorfs Joker Simon Heim, der eine Vorlage des ebenfalls eingetauschten Wajos Dinudis souverän zum 2:0-Endstand verwandelte (77.). „Das war eine ganz, ganz schwache Leistung“, hielt sich Hochrein recht kurz, wenngleich er akuten Redebedarf sieht: „Das, was es noch zu sagen gibt, werden wir intern besprechen.“ Würzburg: Lechner – Drenkard, Steinmetz, Asta, Dees (31. Schäffer) – Fragmeier – Babanatsas, Deißenberger, Krautschneider – Rosenberger, Kamolz. Schiedsrichter: Cortus (Burgfarnbach). Zuschauer: 373. Quelle: Main-Post |
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| Letzte Aktualisierung ( 07.09.2011 ) |
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