FC 05 Schweinfurt : Würzburger FV U17/1

Am 26.05.2019 war man stark ersatzgeschwächt zu Gast bei der U 16 der Schnüdel. Nach einer kurzen Abtastphase kamen die Blauen immer besser ins Spiel und bekamen nach einem schön angelegten direkten Kurzpaßspiel über Purucker, Schäffer und Vierneisel zurecht einen Freistoß, 18 Meter vor dem gegnerischen Tor zugesprochen. Simon Schäffer legte sich den Ball zurecht und vollendet mit einem Vollspannstoß ins Torwarteck zum 1:0. Und weiter ging der Ritt auf der wilden Maus und keine 5 Minuten später konnte Ali Haidari eine schönen Diagonalpaß mit einem Vollspannstoß volley von der Strafraumlinie versenken – ein klasse Tor. Ebenso das 3:0 – wieder eine schöne Flanke und Fabio Gobbo schob überlegt zum 3:0 ein. Ein beeindruckendes Spiel der Mainau Jungs in den ersten 30 Spielminuten. Es wäre sicherlich auch irgendwie so weiter gegangen, wäre nicht kurz vor der Halbzeit nach einer Unachtsamkeit auf der Außenbahn, dass 3:1 gefallen. Zudem wurde der Lauf auch ein wenig durch die Halbzeit unterbrochen.

In Halbzeit 2 kam die Heimmannschaft wie verändert aus der Kabine, angetrieben von einem wie wild gestikulierenden und jede Schiedsrichterentscheidung kritisierenden Heimtrainer, der die Coachingzone mittlerweile auf über 40 Meter ausgedehnt hatte, konnten die Schweinfurter auf 2:3 verkürzen. Das 3:3 folgte auch relativ schnell und damit waren die Uhren wieder auf „0“ gestellt. Der Führungstreffer der Heimmannschaft wurde vom nun komplett überforderten Schiedsrichter aus einer Sichtentfernung von 20 Meter als Tor gegeben, obwohl selbst Schweinfurter Zuschauer zugaben, dass der Ball noch nicht mal auf der Höhe der Torlinie war und das nie und nimmer ein Tor war. Vielleicht hätte sich hier der Mann in Schwarz auf seinen Assistenten verlassen sollen, der keine Anzeichen für ein Tor gab. Egal – die Jungs von Giuseppe Livadoti zeigten aber Moral und kamen durch Jonas Ackermann zum 4:4 Ausgleich. So blieb es auch bis zum Schluss.

Ein Spiel, bei dem man merkte, dass den Jungs aus der Mainau eine lange Saison in den Knochen sitzt. Durch die zahlreichen Verletzten waren zudem nicht genügend Auswechselspieler zur Verfügung, somit musste man sich bei sommerlichen Temperaturen mit einem 4:4 zu Frieden geben. Den Schweinfurtern merkte man an, dass sie noch mitten im Abstiegskampf stecken. Schlußendlich ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten, nun gilt es die Kräfte für das letzte Spiel der Saison am kommenden Sonntag zu Hause gegen Großbardorf, für die es bei diesem Spiel um alles geht, zu bündeln.

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